Architektonisch ist das Gießener Elefantenklo dem Brutalismus zuzuordnen, der in den 1960ern und 70ern in vollster Blüte stand. So weit, so nüchtern, so elefantös.
Eine Ortskritik, die nichts kritisiert - außer, dass Gießen nicht die Längste hat. Trotzdem handelt es sich um eine skurille Schönheit hinter dem Biomedizinischen Forschungszentrum.
Die Paul-Meimberg-Straße endet an einer Wand und hat Klingeln ohne Haus
Die Paul-Meimberg-Straße vereint städtebauliche Absurditäten. Gesperrte Treppen, eine Betonwand als Straßenende und Klingeln ohne Gebäude prägen das Bild.
In unserer Reihe »Kritik des Ortes« geht es diesmal auf einem Fußweg an der Wieseck entlang zu einem Kulturdenkmal. Doch der Pfad dahin ist nichts für schwache Nerven.
Eine Ortskritik der etwas anderen Art - von Glasscontainern und Symbiose-Tonnen in Gießen. Dabei kam ein fataler Gedanke auf: Können die eigentlich frieren?
Eine Brachfläche auf dem Seltersberg in Gießen kann sich nicht recht entscheiden. Ja, was genau ist das eigentlich? Wald jedenfalls kann man es nicht nennen.
Zwölf Tauben haben sich in der Walltorstraße eine Bauloch-Pfütze als Badestelle erschlossen. Ihr Sprecher H. Bicht fürchtet schon eine Badekappenpflicht.
Die Kollegin, die die brachen Bilder aus der Moltkestraße im Vorübergehen auf dem Bildschirm sah, sagte, es erinnere sie an das Samen-Hahn-Gelände in der Innenstadt, das ja auch mal brach lag.